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Historie

Paul Bastian während seiner Ausbildung bei der Fa. Perrot in Calw. Von links: Hermann Hesse, Paul Bastian, Heinrich Perrot, weitere unbekannt. Aufnahme um 1890
| 1875 |
Der Firmengründer, Paul Bastian, wird am 15. November in Calw/Schwarzwald geboren. |
| 1906 |
Gründung der Firma Paul Bastian - Mechanische Werkstätten. |
bis 1926 |
Anmeldung mehrerer Patente: Eine vollautomatische Absatzfräsmaschine zur Herstellung von Holzabsätzen für Damen und Herrenschuhe. Die Herstellungszeit verringert sich pro Holzabsatz von ca. 20 auf 2 Minuten Entwicklung einer Riemenverbindmaschine zur Reparatur von gerissenen Antriebsriemen in der Transmission. Das Gerät ist so handlich, daß die Riemen direkt, ohne aus der Transmission herauszunehmen, repariert werden können. Dieses Patent findet im ersten Automobil der Weltgeschichte, der Motorkutsche von Gottlieb Daimler, Anwendung. Paul Bastian jun. tritt als Mitinhaber in das Unternehmen ein. |
| 1925 |
Erwerb der Firma A. Linsenmayer & Co. (Wagnereimaschinenfabrik in Esslingen-Mettingen). Es werden hauptsächlich Holzbearbeitungsmaschinen hergestellt, mit denen man komplette Wagenräder für Fuhrwerke fertigen kann. Diese Maschinen sind kombinierte Dreh- und Fräsmaschinen, welche die Radnabe mit Querbohrungen für die Speichen, die Speichen selbst, sowie die Laufräder in einem fertigen. |
| 1935 |
Das Automobil verdrängt in den 30er Jahren das Fuhrwerk und neue Fertigungstechnologien finden Einzug.Das Anwesen in Esslingen-Mettingen wird verkauft und dafür ein Firmengelände in Stuttgart erworben. Unter den Maschinen die nach Stuttgart mitgenommen werden ist auch eine Zahnradbearbeitungsmaschine. Dies ist der Start der Zahnradfertigung. |
| 1946 |
Im 2. Weltkrieg wurde Ende 1944 das gesamte Anwesen in Stuttgart zerstört. Nach provisorischem Wiederaufbau konnte die Produktion mit 3 Mitarbeitern wieder aufgenommen werden. |
| 1960 |
Paul Bastian jun. übergibt die Leitung des Betriebs an seinen Sohn Manfred Bastian. |
| 1964 |
Der stark wachsende Bereich Maschinenbau macht es nötig, die Einzelteilfertigung durch kleinere und mittlere Serien zu ersetzen. Dafür werden moderne Verzahnungsmaschinen angeschafft. |
| 1978 |
Umsiedelung nach Fellbach, da das Unternehmenswachstum die Erweiterung der Produktionsfläche notwendig macht. Unter der Vorgabe "mit modernster Technologie in die Zukunft" werden permanent hochwertige Maschinen angeschafft, darunter auch Verzahnungsschleifmaschinen. Ein neu eingerichteter klimatisierter Messraum dokumentiert die Qualität der gefertigten Teile. |
| 1992 |
Das stetige Wachstum führt dazu, daß die Produktionsfläche der erst 1978 gebauten Zahnradfabrik nicht mehr ausreicht. Ein neues Werk mit 3.000 m2 Fertigungsfläche wird errichtet. |
| 2001 |
Integration in die WITTENSTEIN AG. Übernahme des Geschäftsbetriebes durch die WITTENSTEIN bastian GmbH. |
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© 2008 WITTENSTEIN bastian GmbH |